Herzlich Willkommen bei Johannes Spitaler, Ringelai, Seelsorger mit Menschen mit Behinderung im Landkreis Freyung-Grafenau

 

Ich wünsche euch allen eine gesegnete Osterzeit, dazu ein wunderbares Gedicht von Bernadette Grabner

Ein Fest ohne Ende

Eines Tages
werden wir Körper haben
deren Leichtigkeit die Schmetterlinge neiden
mit einer Vollkommenheit
die die Engel staunen lehrt
wir werden Körper haben
von Licht umschmeichelt
von Sonne durchstrahlt
wir werden lächelnde Weite sein
und wir werden diejenigen sein
die sich zärtlich
an die warme Erde schmiegen
die lustvoll das Wasser umarmen
die lachend im Feuer tanzen
und kraftvoll mit den Winden fliegen
wir werden dazu gehören
unsagbar schön
unendlich leicht
kein Schmerz und keine Narben
kein Hinken und Stolpern
keine Lähmung, kein Sterben
und keine Träne wird mehr sein
und dieses Fest
werden wir feiern
mit all jenen
die uns trotzdem
dennoch oder gerade darum liebten
und unsere Schönheit immer schon ahnten
ein Fest ohne Ende
so ist es uns verheißen.

 

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"Das geknickte Rohr zerbricht er nicht und den glimmenden Docht löscht er nicht aus." 

 Mit diesem Vers aus Jes 42,3, den ich mir vor 25 Jahren als Primizspruch gewählt habe, möchte ich mich kurz vorstellen.

 Seit 1. September 2004 bin ich als Behindertenseelsorger im Landkreis Freyung und als Pfarrvikar im Pfarrverband Freyung-Kreuzberg-Ringelai angewiesen und wohne im Pfarrhof in Ringelai. 

Nähere Details über meinen Lebenslauf findest du auf der Seite "Beruflicher Werdegang"

   Meine Aufgabengebiete und Aktivitäten sind u.a. folgende:

  • Begleitung und Unterstützung von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und ihrer Angehöriger.
  • Religiöse Angebote in den Wolfsteiner Werkstätten in Freyung und in den verschiedenen Wohnheimen bzw. Wohngemeinschaften.
  • Gottesdienste und Sakramentenvorbereitung in der Caritasschule St. Elisabeth in Freyung.
  • Organisation von Fahrten, Ausflügen, Freizeitmaßnahmen, Einkehrtage, Angehörigenkreisen und Stammtischrunden von Menschen mit und ohne Behinderung.
  • Hausbesuche, soweit es gewünscht wird.
  • Kontakt zur Lebenshilfe Grafenau und zu anderen Organistionen oder Vereinen, die mit Menschen mit Behinderung zu tun haben.
  • Ich setze mich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft und in der Kirche als vollwertige Mitglieder akzeptiert und geachtet werden.
     
     

 "Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann. Lassen Sie uns die behinderten Menschen und ihre Angehörigen auf ganz natürliche Weise in unser Leben einbeziehen. Wir wollen ihnen die Gewissheit geben, dass wir zusammen gehören." (Richard von Weizsäcker am 17. 9. 2010)